Flexibles Besprechungsmobiliar: Strategie und Auswahl
Ein Besprechungsraum, der nur für Präsentationen an einem festen Tisch geeignet ist, verschenkt Potenzial. Fahrbares Mobiliar, Klapptische und stapelbare Stühle ermöglichen es, einen Raum in wenigen Minuten vom Konferenzformat in einen Workshop-Raum umzuwandeln. Das FM verwaltet dieses Mobiliar und die zugehörige Logistik.
Deutsche Rahmenbedingungen
Deutsche Möbelanbieter wie Interstuhl, Wilkhahn und Bene bieten Besprechungsmobiliar für flexiblen Einsatz an. Die DIN EN 15372 stellt Anforderungen an Möbel für öffentliche und gewerbliche Bereiche, einschließlich Konferenztische. Das BMAS und die DGUV empfehlen flexible Mobiliarkonzepte im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Activity-Based-Working-Konzepte steigern die Nachfrage nach multifunktionalen Besprechungsräumen.
Schlüsselbegriffe
- Modulares Mobiliar
- Möbelstücke, die in unterschiedlichen Konfigurationen zusammengestellt oder einzeln eingesetzt werden können.
- Fahrtisch
- Tisch auf gebremsten Rollen, der sich leicht für wechselnde Aufstellungen verschieben lässt.
- Aufstellung
- Spezifische Konfiguration des Mobiliars im Raum, z. B. U-Form, Parlamentsform oder Inselaufstellung.
- Lagerlogistik
- Verwaltung der Lagerung von nicht benötigtem Mobiliar, einschließlich Platzbedarf und Zugänglichkeit.
- Umrüstzeit
- Zeitaufwand für das Umstellen des Mobiliars von einer Konfiguration in eine andere – wichtig für die Raumplanung.
Schritt für Schritt vorgehen
Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme der Meeting-Szenarien. Welche Aufstellungen werden benötigt? Eine Präsentation erfordert eine andere Anordnung als ein Workshop oder ein informelles Gespräch. Definieren Sie drei bis vier Standardaufstellungen für jeden multifunktionalen Raum und erstellen Sie für jede Variante einen Grundriss, der im Raum oder im Buchungssystem sichtbar ist.
Wählen Sie Mobiliar anhand von vier Kriterien: Gewicht, Stapelbarkeit, Rollen und Robustheit. Tische müssen leicht genug sein, um von einer Person bewegt zu werden. Stühle müssen sich auf mindestens sechs Einheiten stapeln lassen. Gebremste Rollen verhindern, dass Tische während der Nutzung verrutschen. Und das Mobiliar muss intensivem Gebrauch standhalten: Wählen Sie massive Konstruktionen und verschleißfeste Materialien.
Organisieren Sie die Logistik. Wenn Mitarbeiter selbst umrüsten dürfen, stellen Sie klare Aufstellungsanleitungen bereit. Wenn das FM die Umrüstung übernimmt, planen Sie ausreichend Zeit zwischen Meetings ein – mindestens dreißig Minuten für eine vollständige Umrüstung. Reservieren Sie Lagerfläche für überschüssiges Mobiliar auf derselben Etage; Stühle im Keller werden nicht genutzt.
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