Ein Feldexperiment von Eline Moens (Postdoc-Forscherin, Universität Gent) mit 266 flämischen Recruitern — jeder bewertet fünf fiktive Bewerbungen — zeigt: Bewerbende, die explizit eine Home-Office-Präferenz angeben, werden signifikant seltener zum Gespräch eingeladen. Für Workplace-, FM- und HR-Teams ist das Ergebnis ein nützliches Gegengewicht zum Narrativ "Flexibilität gewinnt Talent": im belgischen und (per Extension) breiteren europäischen Arbeitsmarkt wird Fragen am Eingang noch immer bestraft — mit Folgen dafür, wie Employer Branding und Stellenanzeigen Home Office einrahmen.